Gedenkveranstaltungen zum 9. November im Kirchenkreis Koblenz
Am 9. November 1938 erreichte die nationalsozialistische Verfolgung jüdischer Menschen mit den Novemberpogromen eine neue, erschreckende Dimension. Synagogen wurden in Brand gesetzt, jüdische Geschäfte und Wohnungen verwüstet, Menschen misshandelt, ermordet und verschleppt. Die Pogrome markierten einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur systematischen Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden.
Auch 88 Jahre später bleibt es wichtig, die Erinnerung an diese Verbrechen wachzuhalten. Denn Gedenken bedeutet nicht nur, auf die Geschichte zurückzublicken, sondern auch, Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen und jeder Form von Antisemitismus und Ausgrenzung entgegenzutreten.
An verschiedenen Orten wird am 9. November gemeinsam erinnert:
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